Willkommen bei Bündnis 90/Die Grünen Georgsmarienhütte

Aktuelles

Steuer auf Einmalverpackung von CDU/GfG abgelehnt

Die Ablehnung der Verpackungssteuer im Georgsmarienhütter-Finanzausschuss mit Stimmen der CDU- und GfG ist ein Rückschlag für Umweltschutz und Klima.  „Wir haben das Müllproblem gänzlich im Griff und eine Erziehungsmaßnahme sei nicht nötig“, hörten wir dort verständnislos. Seit mehr als 100 Jahren vergiften wir in Deutschland die grünen Randstreifen unserer Straßen aktuell jährlich mit 60.000 – 100.000 Tonnen Reifenabrieb und ca. 8.000 Tonnen Bremsabrieb. Hinzu kommen Abgasemission und Straßenbelag-Abrieb. Falls vorher niemand gesammelt hat, werden beim regelmäßigen Mähen der Randstreifen durch den GM-Hütter Bauhof Glasflaschen und Müll geschreddert und mit erneut aufwachsendem Grün in den Boden eingearbeitet. Wenn man möchte, kann man das alles ignorieren. Der deutsche Erdüberlastungstag wurde am 3. Mai 2025 erreicht, der globale am 24. Juli 2025. Deshalb muss der Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß für die Produktion und Vernichtung von Einmalverpackungen sofort gestoppt werden. In Deutschland sind daran jährlich allein ca. 3 Milliarden Getränkebecher und 450 Millionen Pizzakartons beteiligt. Die Stadtverwaltung reklamiert, dass für eine Kosten-/Nutzen-Prüfung keine Ressourcen verfügbar sind. Leider gibt uns die Dramatik des Klimawandels keinen Spielraum mehr für Vorgehensweisen aus der Mottenkiste des letzten Jahrhunderts. Nur ein gemeinsames Wollen und intensive Anstrengung aller Beteiligten ermöglicht einen Umstieg auf Mehrwegverpackung. Die Einführung einer Verpackungssteuer beschleunigt diesen Prozess.

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Trotz Wind und Regen: Grüne GM-Hütte pflanzen Apfelbäume alter Sortenauf dem Spielplatz Eichhofstraße

Petrus zeigte sich am Samstag nicht von seiner besten Seite – Wind,Regen und Kälte begleiteten die Baumpflanzchallenge der Grünen GM-Hütte. Doch daskonnte die Grünen und ihre tatkräftigen Unterstützerinnen und Unterstützer nicht bremsen.Mit wetterfester Kleidung, Spaten und guter Laune wurden am Spielplatz Eichhofstraße inKloster Oesede zwei Apfelbäume alter Sorten gepflanzt.Die Baumpflanzchallenge ist eine Art grünes Schneeballsystem: Eine Gruppe pflanzt Bäumeund nominiert anschließend die nächste, um ebenfalls aktiv zu werden. Der Ursprung dieserIdee liegt vermutlich bei Feuerwehren in Österreich und Süddeutschland – und seitdemverbreitet sich die Aktion immer weiter.Die Grünen GM-Hütte haben die Challenge von den Grünen Bad Iburg übernommen undgeben den Staffelstab nun an die anderen Parteien in Georgsmarienhütte weiter. So soll diePflanzaktion ein gemeinsames Zeichen für Klimaschutz, Artenvielfalt und Zusammenhaltsetzen – über Parteigrenzen hinweg.Gepflanzt wurden die traditionsreichen Apfelsorten „Rote Sternrenette“ und „JakobFischer“ – Sorten, die schon vor Jahrzehnten für Streuobstwiesen aufgesetzt wurden. AlteSorten gelten als robuster gegen Krankheiten, geschmacksintensiver und verträglicherfür Allergiker. Die Bäume werden nicht gespritzt und tragen damit Bioqualität – imGegensatz zu vielen kommerziellen Plantagen, in denen Apfelbäume zwischen Blüte undErnte bis zu 21-mal mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden.Trotz des ungemütlichen Wetters herrschte am Samstag gute Stimmung. Besonders dieKinder und Jugendlichen der Gruppe „Nature Kids & Teens“ waren mit

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Unser Besuch im Stahlwerk

Die Georgsmarienhütte GmbH ist nicht nur Namensgeber, sondern auch einer der wichtigsten Arbeitgeber unserer Stadt. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen weltweit stellen sich viele die Frage, wie sicher ihr eigener Arbeitsplatz, der Arbeitsplatz ihrer Familienangehörigen noch ist. Daher hat Joachim Grützmacher, Mitglied der Grünen aus Holzhausen, einen Ortstermin für den 03.12. 2025 für uns gemacht. Mit uns sprachen Yasin Abay, Betriebsratsvorsitzender und Andrea Bruns, Nachhaltigkeitsmanagerin. Wir erfuhren, dass die Zahl der Beschäftigten zurzeit ca 1300 beträgt, dass diese Zahl sich aber entlang der Auftragslage entwickelt. Diese wiederum sei an die Preise gekoppelt, zu denen das Werk produzieren könne – und schon waren wir beim Thema Strompreiskompensation. Die Georgsmarienhütte GmbH – wie auch andere Industrieunternehmen – sei allein mit dem aktuellen Strompreis international kaum konkurrenzfähig. So biete Frankreich einen Strompreis von 5 Cent pro kWh und in Deutschland tue man sich „so schwer“ damit, Strom auf diesem Niveau anzubieten. Wir lernten, dass das Stahlwerk verschiedene Wege geht, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Wegen der hohen Strompreise sei man einerseits in den Wintermonaten auf Nachtschicht gegangen, das sei auch für das aktuelle Jahr 2026 geplant. Hier habe man mit Betriebsrat und Beschäftigten erträgliche Konditionen ausgehandelt. Das sei möglich, weil sich die Beschäftigten

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Möbelfabrik Wiemann muss Lärmbelästigung von Anwohnenden verringern

Die Lärm-Grenzwerte von 55 dB/A tagsüber und 45 dB/A nachts (geringere in reinen Wohngebieten) werden von der Möbelfabrik Wiemann an mehreren Wohnhäusern im Umfeld überschritten. Das hat eine von der Gewerbeaufsicht Osnabrück (GAA) beim TÜV Süd beauftragte Untersuchung ergeben. Dass GAA war von den Grünen auf Beschwerden von Anwohnenden eingeschaltet worden. ———————————————————————————————————————————- Aus dem Gutachten von TÜV-Süd vom 7.3.25 – Die Immissionsrichtwerte werde tags um min. 1 dB überschritten, nachts um bis zu 11 dB – Überschreitungen wurden für folgende Wohnhäuser festgehalten: 1. 11 dB(A) Glückaufstr. 12 2. 8 dB(A) Ludwig-Beck-Str. 9 3. 7 dB(A) Unterer Gartbrink 10 4. 6 dB(A) Potthofshof 1 5. 4dB(A) Unterer Gartbrink 13 6. 3 dB(A) Ludwig-Beck-Str. 9 ———————————————————————————————————————————– Von der GAA wurden am 18.7.25 folgende Maßnahmen zur Lärmreduzierung aufgezeigt: 1. Halle 14a Tor: Geschlossen, solange die Aufteilsäge in Betrieb ist (steuerungstechnische Verknüpfung). 2. Q 26 Kühltisch: Reparatur des defekten Ventilators und Verlagerung in den Bereich zwischen dem Spänesilo und dem hinteren Eingang des Heizhauses. 3. VA 19: Verhindern tonhaltiger Geräusche durch Installation einer mechanischen Unterdruckklappe in die Saugleitung vor dem Ventilator, zusätzlich Drehzahlreduzierung durch Frequenzregelung. 4. Verlegung einiger Absaugstränge auf den Filter 5. Verschiebung der Betriebszeit Früh von 6:00 Uhr – 14.00 Uhr und Früh + Spät von 6:00 Uhr – 22:00Uhr, damit Herausnahme ungekapselter Gebläse auf der Filterbühne aus dem Nachtbetrieb. 6. Hauptabsaugung VA1 und VA2 mit Rückluftleitungen und Bypass (Q24): Nur noch in der Tageszeit (Früh + Spät) in Betrieb.

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„Wieder Champions-League-Platz erlangen“

Grüne votierten einstimmig für Avermann Einstimmig hat sich die Mitgliederversammlung der Grünen für die Unterstützung von Tobias Avermann als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 13.9.2026 ausgesprochen. Nachdem der Vorstand bereits vor der Sommerpause eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen hatte, stimmten in geheimer Wahl jetzt 15 Mitglieder mit „ja“, drei enthielten sich. 90 Minuten hatte sich Avermann vorgestellt und zahlreiche Fragen beantwortet. „Ich will auf Augenhöhe kommunizieren und gemeinsam Lösungen finden“, so der im Stadtteil Holzhausen wohnende Kandidat, der derzeit noch als Bürgermeister in Bad Laer tätig ist. Es liege ihm daran, allen eine bestmögliche Perspektive zu geben. Dafür wolle er sich mit Leidenschaft einsetzen. Auch angesichts der zahlreichen unbesetzten Stellen im Rathaus gelte es, eine Atmosphäre zu schaffen, die Lust auf Arbeit für die Menschen in der Stadt mache. Kooperationen mit anderen Kommunen könnten Ressourcen schonen. Georgsmarienhütte als zweitgrößte Stadt im Landkreis müsse auf der Kreisebene wieder einen Champions-League-Platz erlangen. Angesprochen auf die Radwegesituation der Stadt erklärte Avermann, der selbst zur Versammlung mit dem Rad gekommen war, ein Radwegekonzept habe er auf der Homepage der Stadt leider noch nicht gefunden. Es gelte, stark frequentierte Strecken zu untersuchen und Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Zur Kritik an der Anweisung der Stadtverwaltung zur Entfernung Ruhebänken aus Wäldern stellte Avermann in

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Vernunft und gute Argumente haben sich endlich durchgesetzt.

Die Graf-Ludolf-Schule (Grundschule) im Ortsteil Kloster Oesede zieht von dem jetzigen Standort Im Klostergarten in die Räume der nun frei werdenden Außenstelle der Sophie-Scholl-Schule an der Waldbühne. Nach jahrelanger Blockierung wurde im Schulausschuss auf Antrag der CDU, der FDP, der GfG und der Linken in Gemeinschaft mit uns Bündnis 90/Die Grünen entschieden, den Standort zu verlegen. Schlussendlich hat auch die SPD mit vier Enthaltungen ihren massiven Widerstand aufgegeben. Wir argumentieren unter anderem damit, dass ein Abriss und Neubau im Sinne der Nachhaltigkeit nicht tragbar ist, wo uns doch geeignete Bauten in Kloster Oesede glücklicherweise zur Verfügung stehen. Es zeigt sich nun doch, dass der Stadtrat die Politik bestimmt und nicht die Verwaltung. Sie kündigt keine Umsetzung vor 2028 an. Es liegt nun an uns, sie mit guten Vorschlägen davon zu überzeugen, dass es auch schneller gehen kann.

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  • Ortsverbandstreffen
    17. Februar 2026, 18:00 Uhr
    Gaststätte Gildehaus
  • Ortsverbandstreffen
    17. März 2026, 18:00 Uhr
    Gaststätte Gildehaus
  • Ortsverbandstreffen
    14. April 2026, 18:00 Uhr
    Gaststätte Gildehaus